Am
23.Mai komme ich um etwa 9 Uhr morgens von einem Ausflug nach Odessa
zurück in Drohobytsch an. Bevor ich bei dem Haus ankomme, in dem ich
wohne, bemerke ich nur ca 15 Meter vom Eingang des Hauses entfernt
eine Krähe. Sie sitzt auf einer ca 30cm hohen Mauer die einem Zaun
als Fundament dient. Sie ist zerzaust, schmutzig, zittert und macht
einen sehr schwachen Eindruck.
Ich
knie mich zu ihr hinunter und frage mich was ihr wohl fehlt. Sie
sieht mich an, ich sehe sie an, sie blinzelt aber bewegt sich nicht
weg.
Ich
nehme meine Wasserflasche raus um sie davon trinken zu lassen. Ich
knie mich direkt vor ihr hin und rede ihr ruhig zu und versuche ihr
mit meinen Gedanken und meiner Ruhe zu vermitteln dass ich es gut mir
ihr meine. Als ich langsam etwas Wasser vor ihrem Schnabel ausschütte versteht sie schnell und trinkt davon, so gut sie kann. Ich schütte
ihr vorsichtig etwas Wasser in den Schnabel den



