Die Schönheit der Schattenseite


Am 23.Mai komme ich um etwa 9 Uhr morgens von einem Ausflug nach Odessa zurück in Drohobytsch an. Bevor ich bei dem Haus ankomme, in dem ich wohne, bemerke ich nur ca 15 Meter vom Eingang des Hauses entfernt eine Krähe. Sie sitzt auf einer ca 30cm hohen Mauer die einem Zaun als Fundament dient. Sie ist zerzaust, schmutzig, zittert und macht einen sehr schwachen Eindruck.
Ich knie mich zu ihr hinunter und frage mich was ihr wohl fehlt. Sie sieht mich an, ich sehe sie an, sie blinzelt aber bewegt sich nicht weg.
Ich nehme meine Wasserflasche raus um sie davon trinken zu lassen. Ich knie mich direkt vor ihr hin und rede ihr ruhig zu und versuche ihr mit meinen Gedanken und meiner Ruhe zu vermitteln dass ich es gut mir ihr meine. Als ich langsam etwas Wasser vor ihrem Schnabel ausschütte versteht sie schnell und trinkt davon, so gut sie kann. Ich schütte ihr vorsichtig etwas Wasser in den Schnabel den

Anpassung

Die kleine kann seit dieser Woche gehen!

...und ich sitz daneben und könnte tagelang nur zuschauen, mit welcher unglaublichen Geschwindigkeit sie sich an ihre Umwelt anpasst, wie sie immer schneller dazulernt, und ständig neue Herausforderungen sucht - um daran besser zu werden. Und alles mit einem Grinser im Gesicht und einer Leichtigkeit, die mich viel über meine Lebensumstände nachdenken lässt.

Wenn ich davon ausgehe, dass das Programm, das da abläuft über viele Jahrtausende optimiert ist, und dass die Kombination, seine Umwelt parallel körperlich und kognitiv zu erfahren einen Sinn hat und nur in der Kombination so richtig funktioniert, zähl ich innerlich die heute gesessenen Stunden zusammen - und mir wird schlecht. Und wenn wir unser volles Potential ausprobieren wollen, sollten wir vermutlich so schnell wie möglich von Descartes Vorstellung von einem auf den Körper draufgesetzten Geist davonlaufen!



Eine Umgebung, die nur eine minimalen Auswahl unserer sensorischen und motorischen Fähigkeiten

Was willst du werden, wenn du groß bist?

...wenn du davon ausgehst, dass wir alle nie aufhören zu wachsen?

Wo hast du Abstriche gemacht, und warum?
Gibt es etwas, das dich daran hindert, dein Potential auszuleben?
Und wann willst du damit anfangen?

Ist zwar eine Werbung....aaaaber eine gute!

Der Ruf des Raben

Am 4. April entschied ich mich spontan, nach einem verspäteten Frühstückum 10:30 Uhr, vom Mariazeller Zentrum über die Bürgeralpe (Hausberg), nachhause zu gehen.Es war sehr warm, sogar am Gipfel (1267m :-) ) hatte es etwa 25 °C.
Ich ging einfach meiner Nase nach Richtung Holensteinhöhle. Als ich nur noch ca. 20 Meter vor der Höhle war, flog plötzlich ein riesiger Rabe aus dem Eingang der Höhle. Der Rabe flog auf einen nahen Baum direkt über mir und krähte vor sich hin.
Ich war überrascht von seiner Größe und darüber dass er gar nicht weg flog sondern über mir in ca. 20 Metern Höhe sitzen blieb.
Er krähte weiter und weiter mit vielen verschiedenen Lauten und Rufen. Ich krähte zurück und wir begannen uns mit den Rufen abzuwechseln, wie in einem Gespräch, nur dass ich die Sprache nicht verstand. Nach etwa 10 min Geplaudere sprang

Tree Hugger


puuuh, hab gerade einen der gefühlt längsten Artikel aus dem ganzen Internet durch...

zahlt sich aber aus, wenn mal eine Stunde Zeit ist :)

nachdem wir uns immer mehr draussen bewegen (wollen);
was können die grünen Kollegen eigentlich alles?

ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, ein paar bo(h)nmots aus dem Artikel:


--Warum sollte Pflanzen Mozart wichtig sein, und wenn ja, warum sollte uns das beeindrucken? Die können Licht essen, reicht das nicht???