Das Bauen von Pfeil und Bogen als Reise in die Vergangenheit

Beginnen tut die Reise mit dem Einrichten des Arbeitsplatzes und dem Vorbereiten der Werkzeuge Zugmesser, Zughobel, Schaber, Schleifpapier, Feile, Raspel und einem Bleistift. Danach geht es an die Auswahl des Holzes, ….. , im Bogenbauer Fachjargon genannt. Schon jetzt ganz am Anfang, beginnt das Handwerk des Bogenbauers mit dem inneren Gefühl. Mit einer Balance zwischen Intuition und bewusster Überlegung solle man sich sein Holz aussuchen, habe ich von Hans meinem Bogenbaulehrer gelernt.

Das Aussuchen ging diesmal recht schnell. Einer der …. sprang mir ins Auge. Da ich es mir bei diesem Bogen etwas leichter machen wollte überprüfte ich kurz ob er nicht zu viele Äste und Windungen aufwies, da das, das Bauen um einiges erschweren kann und noch genauere Arbeit erfordert. Motiviert klemmte ich das Holz in den Schraubstock und begann mit dem Zugmesser die Rinde ab zu schnitzen bis ich auf den ersten Jahresring stieß. 

Die Fläche des Bogenbauches sollte idealerweise über einen Jahresring verlaufen. Um sicher zu gehen, dass mein Bogenbauch keine Schäden aufwies, die unter Anderem durch das Fällen verursacht werden können, schnitze ich noch 3 Jahresringe tiefer. Zug für Zug arbeite ich mich mit dem Zugmesser entlang des Holzes, über die gesamte Fläche durch den Bast. Als die Rindenspäne über das Messer gleiten, von der Klinge abspringen und zu Boden fallen, nehme ich mir einen Moment Zeit um einen Blick auf die Späne zu werfen. Die Rinde ist rau, die Jahresringe feinfasrig abwechselnd dunkel und hart, dann hell und etwas weicher. In diesem Moment wird mir bewusst, dass ich mich gerade durch mehrere Jahre dieser Robinie bzw. falschen Akazie schnitze. Ich frage mich wie alt dieser Baum überhaupt war, was er erlebt hat und versuche mir vorzustellen was seine Rinde schon alles gesehen hat...

Kostbarer Honig



Es ist ein großes Glücksgefühl Honig in mir aufzunehmen.
Erst seit kurzem ist mir klar, was für ein Verbundenheitsgefühl Honig in mir erinnert.
Erst seit kurzem spür ich diese Reinheit und diesen Frieden, der mir durch den Honig geschenkt ist.
Bald darf ich selbst eine Bienenhüterin sein, und mehr und mehr tauche ich ein in die Welt der Bienen, die auch die meine ist, die auch die deine ist. Und seit gestern geht mir auch die Varroa- Milbe nicht mehr aus dem Kopf, und dem Herz und dem Bauch. Sie gehört zu der Welt der Bienen zu dieser Zeit dazu. Sie ist Teil. Wie ich, wie du.
Ich möchte dir heute von den Bienen vorschwärmen.
Schwärmen bedeutet bei den Bienen, dass die Zeit gekommen ist einer frisch geschlüpften Königin die Bienenwohnung und ein Teil des Volkes zu überlassen. Die alte weise Königin schwärmt umflogen von ihrem Anteil des Volkes aus, um sich an einem anderen Ort niederzulassen. (wenn sich die alte Königin zu schwach dafür fühlt, kommt es zu ihrem Tod durch die neue Königin. )
Die Bienen leben konsequent. Sie dienen der Erde und allen Lebewesen.
Es gibt nichts was sie auslassen. Sie pflegen ihre Brut, sie Bauen ihre Kammern in ihrem Stil, aus feinsten Wachsblättchen aus ihren Körpern geschwitzt. Sie räumen auf, sie bewachen den Eingang der Wohnung vor räubernden Eindringlingen (unter Einsatz ihres Lebens) und schützen somit ihr Volk, sie fliegen aus und besuchen die gesunden lebendigen offenen Blüten, von denen sie sich durch Duft gerufen fühlen. Sie bringen feinste, von Licht durchleuchtete Nahrung heim für alle Daheimgebliebenen und sich selbst. Sie bestäuben viele Bäume, Sträucher und Blumen und schenken dadurch vielen anderen Lebewesen Freude und Fülle. Sie lagern ein, sie zeigen anderen Bienen den Weg zu voller Blütenpracht (durch Tanz in der Bienenwohnung), sie holen Wasser, holen Baumharze als Kitt und hochwertiges Baumaterial zum Beimischen. Sie schieben vor dem Winter ihre Drohnen

Zeit


"Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit."
                                                       - Momo


Schon mal über Zeit nachgedacht? Weil zu wenig davon? Oder gar zu viel?

Rund um Zeit gibt es einiges an spannenden Geschichten:
Die Lakota haben angeblich ein gänzlich anderes Konzept von Zeit. Raum und Zeit verschmelzen im Sprachgebrauch, der Begriff Zeit kommt in dieser Form auch gar nicht in der Sprache vor. Der einzige Faktor der zählt ist, wie intensiv Erlebnisse wahrgenommen werden.

Eine von Jon Young gern erzählte Geschichte über die San- Buschleute aus Südafrika besagt, dass er von einem Ältesten angesprochen wurde, ob das ein Zeitmesser sei. Auf die Gegenfrage, ja, warum? antwortet dieser: "ich mag die Dinger nicht. Jedes mal wenn ihr darauf schaut, tut ihr anschließend etwas unhöfliches."

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass in dem Moment (!) in dem Zeit im Spiel ist, viele Beziehungsebenen auf die Probe gestellt werden. Zeit für sich selber, Zeit für andere, Angst etwas zu versäumen, zu spät dran sein, auf etwas zu warten, Zeit, die einfach nicht vorüber gehen will...alles Situationen, die emotional behaftet sind, oder?

Gleichzeitig (!) sind aber die Dinge, die zeitlos entstehen - wenn man einfach vergisst, wie spät es ist oder die aus einer "mir is sooooooo fad"-Situation passieren diejenigen, die das meiste kreative Potential beinhalten - und Platz für unendlich viele gemeinsame Erlebnisse aufmachen. Unstrukturierte Zeiträume werden immer seltener. Aber die Qualität die darin steckt - sei es Freies Spiel, entdecken von Unbekanntem, Interessen erweitern, etc. ist etwas, das in einem ständigen Optimierungs- Rechtfertigungs- und Effizienzdenken wieder mehr Platz braucht. Und wenn Räume dafür aufgemacht werden bzw. offen bleiben, passieren faszinierende Prozesse - vielleicht in uns angelegte Programme, die wieder zu laufen beginnen, und obwohl tausende Jahre alt und grundlegend für unser Sozialverhalten und unsere Entwicklung - schon fast vergessen wurden.


Schön, dass du dir die Zeit gegeben hast, diesen Beitrag zu lesen! :)

Alpbach Lern Programm

Was kann entstehen, wenn man in einem Tiroler Bergdorf eine Horde Kinder und renommierte WissenschafterInnen und Persönlichkeiten aufeinander loslässt?

Während des EUROPEAN FORUM ALPBACH haben wir die spannende Möglichkeit, beim Alpbach Lern Programm ALP mitzuwirken. Wir haben uns gemeinsam ein Konzept ausgedacht, das die Kids von 7 bis 14 während der nächsten drei Wochen hoffentlich inspiriert, Neugier weckt, uns alle gemeinsam eine tolle Zeit erleben und viele Erfahrungen sammeln lässt.

Das Forum findet heuer unter dem Titel "Neue Aufklärung" statt. Wir wollen den Kids dabei einen Rahmen für die interessanten Workshops mit WissenschafterInnen, ForumsteilnehmerInnen und AlpbacherInnen bieten - und spannen dabei den Bogen von Schärfung der Wahrnehmung, praktischem und kreativem Potential, kooperativen Fähigkeiten als Gruppe, Gewaltfreier Kommunikation bis zu den interaktiven Vorträgen über Technologie, Politik, Philosophie, Kunst und Architektur.

Wir sind schon sehr neugierig, was die nächsten Wochen bringen werden!

http://www.alpbach.org/de/
und eine grobe Übersicht über das Programm gibt's da:
https://www.alpbach.org/wp-content/uploads/2016/08/ALP_Programme.pdf

Die Billig-Falle

Beitrag von Ralph Liebing
www.taorganics.com

Menschen, die sich nur am Preis orientieren, tappen oft in eine Falle, da es kaum Dinge am Markt gibt, die nicht ein wenig schlechter erzeugt und daher billiger verkauft werden können.Zuviel zu bezahlen, ist unklug; schlechter ist noch, zu wenig zu bezahlen. Zahlen Sie zuviel, verlieren Sie etwas Geld, mehr nicht. Zahlen Sie zuwenig, verlieren Sie oft alles, da das erstandene Produkt letztendlich Ihre Erwartungen nicht erfüllt oder Ihnen sogar schadet.Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.Wer zum niedrigsten Angebot greift, riskiert, etwas hinzurechnen zu müssen.Tun Sie das, dann könnten Sie sich von vornherein das bessere Produkt leisten. 
                 nach John Ruskin, 1819-1900 (engl. Sozialreformer) 


Wer will nicht für sein sauer verdientes Geld den größtmöglichen Gegenwert erhalten?

Dieser Anspruch ist legitim. Er birgt aber Facetten in sich, die gerne übersehen oder
verschwiegen werden. Aber gerade diese sollten uns nachdenklich stimmen:

Wie kann es sein, dass etwas „billig“ ist?

Abgesehen von Aktionen und Abverkäufen geht es im Allgemeinen auf Kosten des Produkt-Wertes oder auf Kosten derer, die es herstellen – im schlimmsten Falle auf Kosten beider.



Billig und seine Folgen


Auf Nahrungsmittel umgelegt geht es aber letztendlich vor allem auf Kosten jener
Konsumenten, die vorrangig zu Billig-Angeboten greifen. Gerade, was die Ernährung
anbelangt, haben inzwischen viele Studien nachgewiesen, dass ernährungsbedingte
Krankheiten dem Staat – und damit auch jedem seiner Bürger – enorme Kosten
verursachen. Und was wir essen, müssen wir vorher einkaufen - d.h. dass diese Krankheiten (in hohem Masse z.B. Allergien) auch mit den gängigen Einkaufsgewohnheiten in Verbindung gebracht werden müssen. Dass dabei Nahrungsmittel-Billigware mit hineinspielt, ist naheliegend.


Bio ist Spitze!

Bioprodukte sind an der obersten Spitze der Lebensmittelpyramide angesiedelt. Sie schmecken hervorragend, sind gesund und von höher Qualität. Sie kosten berechtigter Weise mehr als konventionelle Produkte, was allein schon durch die viel aufwendigere Erzeugung und Verarbeitung gerechtfertigt ist. Im Sinne der negativen Umwelteinflüsse durch konventionelle Anbau- und Verarbeitungsmethoden und deren Folgekosten für die Allgemeinheit müssten eigentlich deren Erzeugnisse teurer angeboten werden als Bio-Produkte.


Gewinn durch Bio auf allen Linie

Der Bio-Konsument gewinnt durch Bio-Lebensmittel in vielfacher Weise: er hat das ultimative Frische- und Geschmackserlebnis, tut sich und seiner Gesundheit etwas Gutes und trägt durch den Kauf von Produkten aus kontrolliert-biologischer Landwirtschaft auch noch entscheidend zur Erhaltung der Umwelt, auch für nachfolgende Generationen, bei. Der anhaltende Trend hin zu Bio-Lebensmitteln untermauert, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung sich dieser Umstände bewusst wird und auch bereit ist, dafür das entscheidende bisschen mehr zu bezahlen. Vielleicht hilft uns hier auch noch das altbekannte Sprichwort: 


Wer billig kauft, kauft teuer! 

Es stellt sich somit für uns Alle die täglich wiederkehrende Frage: welchem System spielen wir durch unser Kaufverhalten den Ball zu?


© Ralph Liebing


auch lesenswert:
http://derstandard.at/2000006560605/Was-zu-billig-klingt-ist-meist-nichts-wert

Connected


I) Neulich in einem Garten, unweit von Krems...


irgendein Nachmittag, ohne genauen Beginn und ohne vorher festgelegtes Ende. Gemeinsam eine Wurmkiste gebaut, den kleinen zugesehen, spielerisch Bewegungen auszuprobiert, gelacht, mit lieben Menschen Zeit verbracht, ohne Handy oder Uhrzeit im Auge zu behalten.

Und dabei ohne spektakuläre Erlebnisse ein Gefühl von tiefem Vertrauen und Verbundenheit mit nach Hause genommen.


II) Das Team um Neurowissenschafter Uri Hasson der Princeton University erforscht die Auswirkungen von Geschichtenerzählen auf die Gehirnaktivität mittels funktioneller Magnetresonanztomographie.

Beim Hören der selben Geschichte entstehen bei Probanden gleiche Muster von Gehirnaktivität. Beim Erzähler ebenso wie beim Zuhörer. Und auch beim Übersetzen der Geschichte in eine andere Sprache sind die enstehenden Aktivitätsmuster bei Erzähler und Zuhörer die gleichen. Die "Ausrichtung" und Angleichung der Gedankenwelt bei einer gleich gehörten Geschichte ist somit darstellbar. Spannend, finde ich. Wie sehr bleiben unsere Gedanken unsere eigenen beim Zuhören? Und welche Bedeutung kommt daher dem Geschichtenerzählen zu?

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Wann entsteht bei dir ein Gefühl von "Verbundenheit"? - mit dir selber, mit anderen, mit deiner Umgebung?

Beobachtungen



 "Von den Engeln aus gesehen, sind die Wipfel der Bäume Wurzeln vielleicht, die den Himmel trinken." (Rainer Maria Rilke)

Am 29.06.2016 machten sich zur selben Zeit an mehreren Stellen im Garten fliegende Ameisen auf den Weg. Sie flogen von ihrem Erdreich zielstrebig in den Himmel. Warum heute und zu dieser Uhrzeit? Hat sie jemand gerufen oder sie an ihre Aufgabe erinnert? Orientieren sie sich am Mond, an der Sonne oder am Regen? Landen sie auch alle zur gleichen Zeit? Hören sie abrupt auf oder erst, wenn alle von ihnen ausgeflogen sind?


Einige Stunden später pufften Brennesseln Staubwölkchen in die Luft. Wie kleine Explosionen. Gibt es etwa einen Zusammenhang mit den fliegenden Ameisenaufbrüchen?

Bei all diesen Beobachtungen frage ich mich ständig: Was lehrt uns die Natur? Wie funktioniert sie? Und warum fällt es uns, uns Menschen, manchmal so schwer, uns auf unsere Aufgabe(n??) im Leben zu fokussieren, wenn die Aufgaben in der Natur jedes einzelnen Existierenden - vom Stein angefangen bis zum organischen Lebewesen - doch so eindeutig festgelegt scheinen und unhinterfragt ausgeführt werden?

Mit einem Zitat fing mein erster Eintrag an und mit einem weiteren schließe ich ihn wieder:

"Wir kommen nicht auf die Welt, um Antworten zu finden, sondern um Fragen zu stellen." (Robert Seethaler, Der Trafikant)

...und wer weiß, was diese Fragen mit uns machen und wo sie uns hinführen werden...

Die Schönheit der Schattenseite


Am 23.Mai komme ich um etwa 9 Uhr morgens von einem Ausflug nach Odessa zurück in Drohobytsch an. Bevor ich bei dem Haus ankomme, in dem ich wohne, bemerke ich nur ca 15 Meter vom Eingang des Hauses entfernt eine Krähe. Sie sitzt auf einer ca 30cm hohen Mauer die einem Zaun als Fundament dient. Sie ist zerzaust, schmutzig, zittert und macht einen sehr schwachen Eindruck.
Ich knie mich zu ihr hinunter und frage mich was ihr wohl fehlt. Sie sieht mich an, ich sehe sie an, sie blinzelt aber bewegt sich nicht weg.
Ich nehme meine Wasserflasche raus um sie davon trinken zu lassen. Ich knie mich direkt vor ihr hin und rede ihr ruhig zu und versuche ihr mit meinen Gedanken und meiner Ruhe zu vermitteln dass ich es gut mir ihr meine. Als ich langsam etwas Wasser vor ihrem Schnabel ausschütte versteht sie schnell und trinkt davon, so gut sie kann. Ich schütte ihr vorsichtig etwas Wasser in den Schnabel den

Anpassung

Die kleine kann seit dieser Woche gehen!

...und ich sitz daneben und könnte tagelang nur zuschauen, mit welcher unglaublichen Geschwindigkeit sie sich an ihre Umwelt anpasst, wie sie immer schneller dazulernt, und ständig neue Herausforderungen sucht - um daran besser zu werden. Und alles mit einem Grinser im Gesicht und einer Leichtigkeit, die mich viel über meine Lebensumstände nachdenken lässt.

Wenn ich davon ausgehe, dass das Programm, das da abläuft über viele Jahrtausende optimiert ist, und dass die Kombination, seine Umwelt parallel körperlich und kognitiv zu erfahren einen Sinn hat und nur in der Kombination so richtig funktioniert, zähl ich innerlich die heute gesessenen Stunden zusammen - und mir wird schlecht. Und wenn wir unser volles Potential ausprobieren wollen, sollten wir vermutlich so schnell wie möglich von Descartes Vorstellung von einem auf den Körper draufgesetzten Geist davonlaufen!



Eine Umgebung, die nur eine minimalen Auswahl unserer sensorischen und motorischen Fähigkeiten

Was willst du werden, wenn du groß bist?

...wenn du davon ausgehst, dass wir alle nie aufhören zu wachsen?

Wo hast du Abstriche gemacht, und warum?
Gibt es etwas, das dich daran hindert, dein Potential auszuleben?
Und wann willst du damit anfangen?

Ist zwar eine Werbung....aaaaber eine gute!

Der Ruf des Raben

Am 4. April entschied ich mich spontan, nach einem verspäteten Frühstückum 10:30 Uhr, vom Mariazeller Zentrum über die Bürgeralpe (Hausberg), nachhause zu gehen.Es war sehr warm, sogar am Gipfel (1267m :-) ) hatte es etwa 25 °C.
Ich ging einfach meiner Nase nach Richtung Holensteinhöhle. Als ich nur noch ca. 20 Meter vor der Höhle war, flog plötzlich ein riesiger Rabe aus dem Eingang der Höhle. Der Rabe flog auf einen nahen Baum direkt über mir und krähte vor sich hin.
Ich war überrascht von seiner Größe und darüber dass er gar nicht weg flog sondern über mir in ca. 20 Metern Höhe sitzen blieb.
Er krähte weiter und weiter mit vielen verschiedenen Lauten und Rufen. Ich krähte zurück und wir begannen uns mit den Rufen abzuwechseln, wie in einem Gespräch, nur dass ich die Sprache nicht verstand. Nach etwa 10 min Geplaudere sprang

Tree Hugger


puuuh, hab gerade einen der gefühlt längsten Artikel aus dem ganzen Internet durch...

zahlt sich aber aus, wenn mal eine Stunde Zeit ist :)

nachdem wir uns immer mehr draussen bewegen (wollen);
was können die grünen Kollegen eigentlich alles?

ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, ein paar bo(h)nmots aus dem Artikel:


--Warum sollte Pflanzen Mozart wichtig sein, und wenn ja, warum sollte uns das beeindrucken? Die können Licht essen, reicht das nicht???

Das Leben ist kein Zufall

Is schon komisch, diese Realität...
Die sachen passieren immer ganz zufällig ganz gleichzeitig und ich brauch 30 Jahre um draufzukommen, dass das, was ich bisher für Realität gehalten hab nur eine Geschichte in meinem Kopf ist.
Aber beginnen wir weiter vorne. Synchronizität...ein Forschungsfeld, mit dem sich Psychoanalytiker, Hirnforscher, Neurophysiologen, Quantenphysiker und wer sonst noch aller auseinandersetzen. Die synchronizität, also das gemeinsame Auftreten verschiedener, scheinbar unabhängiger Eregnisse, die in dem auftretenden Kontext Sinn ergeben (sinngemäß). Was, wenn diese "Zufälle", so wie ich sie früher bezeichnet hätte - tatsächlich kleine Verständnisfenster in die größeren Zusammenhänge unserer Realität sind.
So darf ich das - immer häufiger - erleben und erkenne deshalb immer mehr, wie sehr die Synchronizität von Ereignissen tatsächlich nur ein Ergebnis vom Verständnis von Zusammenhängen darstellt.
Warum ich davon überzeugt bin?

Earth Day

Legende vom Indianerstamm der Miwok (aus Effis Tiergeschichtenbuch):

Nachdem der Kojote mit der Erschaffung der Welt und der Tiere fertig war, berief er eine Tierversammlung ein, um die Erschaffung des Menschen zu besprechen. Sie setzten sich auf einer Waldlichtung im Kreis nieder; der Löwe war Vorsitzender.
  Zur Rechten des Löwen saß der Grizzlybär, neben diesem der Braunbär. Und so ging es im Kreise herum, jedes Tier hatte seinen Platz entsprechend seiner Größe und Wildheit, bis die kleine Maus zur Linken des Löwen zu sitzen kam und der Kreis geschlossen war.
  Der Löwe sprach als erster. Er sagte, er wolle den Menschen mit einer mächtigen Stimme erschaffen, damit sich alle Tiere vor ihm fürchten sollten. Auch sollte der Mensch ganz mit Haaren bedeckt sein, schreckliche Zähne in seinen Kiefern und starke Krallen an seinen Füßen haben.
  Als nächster kam der Grizzlybär an die Reihe zu sprechen. Er meinte, es wäre töricht, dem Menschen eine Löwenstimme zu geben, weil diese alle Tiere, die der Mensch zu fangen wünsche, verjagen würde. Der alte Grizzly schlug vor, ein Mensch solle sehr stark sein und sich ohne Lärm, aber doch sehr flink bewegen können und im Stande sein, seine Beute lautlos zu ergreifen.
  Dann sprach der große Hirsch. Er behauptete, ein Mensch würde närrisch aussehen, wenn er nicht ein prächtiges Geweih

Spuren im Laub

Die kalte Jahreszeit bringt mit sich, dass viele zu bequem sind, raus zu gehen, und sich's lieber vor dem Fernseher gemütlich machen. Aber es gibt einige Kinder und Jugendliche, die die Abenteuerlust gepackt hat - und die egal bei welchem Wetter mit uns neugierig auf draussen waren. In letzter Zeit waren wir also einige Male gemeinsam im Wald.
Schon beim Aussteigen aus dem Bus ist der Unterschied zu anderen Programmen in geschlossenen Räumen oder mit vorgegebenen Themen spürbar. Alle sind etwas aufgeregt, was sie diesmal erwartet. Diejenigen, die schon öfter dabei waren, kennen schon ein paar Wege, und wissen zu einigen Orten schon Geschichten vom letzten Mal zu erzählen. Das Bewegen im Wald abseits der Wege ist für viele

Movement!

Bewegung in allen möglichen Formen ist das einzige Mittel, das wir haben, um sowohl mit der Umwelt als auch mit anderen Menschen zu interagieren. Solche Interaktionen können veranlagt oder durch Erfahrung mit der Umwelt erlernt werden. Lernen erlaubt uns auch, uns an eine sich ändernde physische Umwelt anzupassen - ebenso wie an neu entstandene gesellschaftliche Konventionen.

Wie wir lernen, ist von klein auf geprägt. Noch bevor wir überhaupt die Möglichkeit haben, über Erklärungen neues zu erfahren, sind wir schon darauf programmiert, Bewegungen nachzuahmen und durch tausendfache spielerische Variation zu erforschen und uns selbst anzueignen.

Immer neue Fitnesstrends versuchen, uns unseren Fähigkeiten wieder näher zu bringen. Der Fokus liegt mehr und mehr auf ursprünglichen, funktionellen Ketten, auf Interaktion von Neurologie und Physiologie, um den in Hardware und Software ultimativ an seine Umwelt angepassten Menschen wieder in vollem Ausmaß erlebbar zu machen.


Was passiert also, wenn's mit GATSCH + KULTUR möglich wird, das voneinander und miteinander Lernen, ohne Altersbegrenzung, durch Interaktion, in Form von Bewegungserfahrung, direkter analoger Kommunikation, Entdecken von Fähigkeiten, Ausweiten der Komfortzonen - ohne Vorgaben und Regeln zu erleben - wie in einem großen gemeinsamen Tanz !? 

...darauf freu' ich mich schon! 

Wofür?

Heut bin ich mal etwas später aufgestanden als sonst und die Morgendämmerug war schon voll im Gang. Von der Sonne war nix zu sehn, dafür hat's geschneit wie nur was. Die Amseln waren weniger singfreudig als sonst und der kalte Westwind hat mir ordentlich die Schneeflocken ins Gesicht geweht. Ich bin am Weg in Richtung meines persönlichen Platzes; etwas unentspannt und ein wenig unzufrieden...auf der Suche nach der Leidenschaft in mir. Gestern war sie doch noch da, die Klarheit. Heute wache ich auf und bin fast schon lethargisch...wofür das ganze. Sollte ich nicht lieber was produktives machen? Endlich tun? Etwas gedankenverloren fällt mir auf einmal wieder ein Satz ein "...walkin in a sacred manner means to touch the earth with every step as if walking on the faces of the unborn generations".

Ich bremse meine Geschwindigkeit radikal herunter und hebe meinen Blick wieder Richtung Horizont. Ich weite meine Sinne an den Rand meines Bewusstseins. Ich spüre auf einmal durch meine Schuhsohlen alle unebenheiten am Asphalt, jedes Steinchen. Als ob die Welt mit jedem Schritt mehr zu einer 5D Welt wird. Ich höre in der Ferne eine Krähe ihren tiefen, kehligen Luftalarm krächzen und weiß, sie ist auf Verfolgungsjagd mit einem Greifvogel. Im Augenwinkel sehe ich eine Amsel im Gebüsch, widerstehe dem Drang, sie anzustarren um sie nicht zu verunsichern. Ich sehe die

On Fire!

Soda, dassma gleich anfangen.
Peter hier, ich sitz grad viel zu viel vorm Computer, aber heut war ich mit Michie, dem Bauch und Melina kurz auf der Donauinsel, waren kurz Schwimmen weils so schön warm war, und dann hab ich noch zwei krumme Gurken (ich glaube Winterflieder)  gefunden, die sich als Handdrill eignen könnten.
Während Melina sich an einer Kletterchallenge versucht hat, hab ichs nicht erwarten können zu schaun, wie gut sich das Holz macht, hab einen abgebrochenen Pappelast als Brett hergerichtet und mal losgedrillt, und siehe da, es hat gleichmal gut gerochen und geraucht:
Nach dem ersten Bohren :)